| 10. Juli - Dynamo Oel beim TM-Turnier in Düsseldorf |
Tunierbericht Hierzu traf man sich wie üblich beim Oel, wo man festellte, dass es einige Ausfälle zu verkraften galt. Thomas Klein, in Fachkreisen auch Schöppestiel genannt, kam wie immer nicht von seiner Freundin runter. De Mikele musste kurzfristig arbeiten und em Manni war es schlicht und ergreifend noch zu früh, was bei einer geplanten Abfahrtszeit von 8:00 Uhr an einem Samstag noch zu verstehen ist. Nach dem vergeblichen Versuch unseres Betreuers Alec (vor kurzem hat er noch ein paar Räucherstäbchen in einem tibetanischen Kloster angezündet) unser Team auf elf Spieler aufzustocken ging es also mit einer stark dezimierten Truppe Richtung Düsseldorf. Die Fahrt dorthin verlief problemlos, wenn auch etwas langsam. Nun hieß es für Betreuer Alec der Mönch Groß aus den mitgebrachten Leuten eine Mannschaft zu formieren, die sich wie folgt zusammensetze: Tor - Dieter Schomisch Abwehr - Björn Wagner, Peter Schlig, Peter Müller, Alek Groß Mittelfeld - Ingo Müller, Marcel Racke, Markus Müller, Mandy Mannebach Sturm - Andreas Klapperich, Peter Racke , Heike Schomisch. Nun ging es im ersten Spiel gegen Grafenberg 69. Die erste Halbzeit konnte überlegen gestaltet werden. Bereits nach wenigen Minuten führte man durch ein Tor von Peter Racke. Die Leistung in der zweiten Hälfte war wesentlich schlechter, so dass der Gegner sich einige 100%-Chancen herausspielte, die von unserem glänzend aufgelegtem Torwart, sowie sehr viel Glück vereitelt wurden. Schließlich konnte man die drei Punkte über die Zeit retten. Nach diesem kleinen Erfolg wurde die Alkoholsperre für die Spieler, die bei der Hinfahrt von Köckel aufgestellt wurde, etwas gelockert, was von den Spielern mit drei bis fünf Alt bis zum nächsten Spiel dankend angenommen wurde. Die vor dem Spiel noch unversehrten Schuhe unseres Torwarts hatten sich inzwischen aufgelöst, was wahrscheinlich an ihrem geschätzten Alter von ca. zwanzig Jahren lag. So ging man sichtlich erfrischt in die zweite Turnierbegegnung gegen die gastgebende Mannschaft aus Friedrichstadt, die mit diesem Turnier ihr dreißigjähriges Bestehen feierte. Hier hatte man es mit einem weitaus stärkeren Gegner zu tun und so stand es nach zwei individuellen Fehlern in der Hintermannschaft schnell 2:0. Dies konnte unsere zum Ende der Begegnung besser werdende Mannschaft leider auch nicht mehr aufholen, es reichte lediglich noch zum Anschlußtreffer durch Peter Schlig. Nun folgte wieder die angenehme Bierpause bevor man beim nächsten Spiel gegen Kreuz-Eck antrat. Die ersten Minuten gehörten zweifelsohne dem Gegner. Bei einem der vielen Vorstöße der Kreuz-Ecker konnte der Dynamo sich den Ball erobern, um einen Konter zu fahren der mit dem vermeintlichen 1:0 belohnt wurde. Vermeintlich deshalb, weil der ansonsten gut pfeifende Schiri irgendwo ein Foul gesehen haben will. Es kam also wie es kommen musste: Anfang der zweiten Halbzeit ging der Gegner, nach einem der seltenen Torwartfehler, in Führung. Dank einer tollen kämpferischen Leistung unserer Mannschaft konnte das Spiel durch Tore von Marcel Racke und Björn Wagner noch gedreht werden. Jetzt ging es gegen die noch punktlosen Kicker von Hobby Turu., die wir dann auch erwartungsgemäß mit 4:0 schlugen. Alle vier Tore schoß Peter Racke der damit auch in der Torjägerliste die Führung übernahm. Er hatte nun zwei Tore Vorsprung vor seinem schärfsten Verfolger von der SG Friedrichstadt Da aber auch sie noch gegen Hobby Turu antreten durften hätte der Vorsprung schnell aufgebraucht sein können. So beschloss man in den Reihen des Dynamo der Mannschaft Hobby Turu einen Abwehrspieler zu leihen, natürlich mit dem Hintergedanken, dass dieser Spieler den Torjäger der Friedrichstädter bewacht und am Tore schießen hindert. Lange Rede kurzer Sinn, de Björn hat auf ganzer Linie versagt und zwei Tore zugelassen, also Gleichstand der Törjäger. Im letzen Gruppenspiel gegen die Mannschaft von Post SV hatten wir es mit einem unfair spielenden Gegner zu tun, obwohl es für keine der beiden Mannschaften noch um etwas ging. Wir bekamen vier Elfmeter in diesem Spiel wovon allerdings nur einer verwandelt werden konnte. Einzig unser großartig aufspielender Vorsitzender Köckel konnte sicher treffen. Aus noch nicht bekannten Gründen möchten die anderen drei Schützen in diesem Bericht nicht erwähnt werden. Das Spiel, das der sehr schlecht pfeifende Schiri zu keiner Zeit unter Kontrolle hatte gewannen wir schließlich 4:0 durch Tore von Ingo Müller, dem schon erwähnten Köckel und zwei Treffern von Peter Racke, so daß wenigsten der Pokal für den besten Torschützen mit nach Langenfeld gebracht werden konnte. Nach einer sehr guten Gesamtleistung, man hatte schließlich nur gegen den späteren Turniersieger verloren, wurde unsere Mannschaft mit 12 Punkten und 12:3 Toren Zweiter, wovon am Morgen wirklich keiner ausgegangen war. Bei der späteren Siegerehrung versuchte unser Betreuer mehrfach das Dynamo Oel Lied anzustimmen, was jedoch von einem stark Betrunkenen und laut grölendem Schlachtenbummler aus den eigenen Reihen (Jürgen Schlenker) zunichte gemacht wurde. Wir blieben noch für ein paar Alt (nicht, dass nicht jeder von uns schon genug gehabt hätte) und fuhren dann in die Altstadt. Allerdings überraschte es doch, dass der Bus schon am Ausparken war, obwohl der Busfahrer noch in unserer Mitte stand. Wie das?, fragten wir uns. Ganz einfach, et Schlappuhr, dat alte Schlitzohr hatte sich kurzerhand als Busfahrer betätigt. Verständlicherweise war der echte Fahrer davon nicht begeistert, doch nach dem er sich beruhigt hatte konnte es weiter gehen. Die Fahrt in die Stadt verlief die ersten fünf Minuten auch ganz normal, als dann jedoch einigen von uns auffiel, dass wir ein und dieselbe Rheinbrücke nun schon zum dritten mal überquerten, wurde uns klar, dass auch unser Busfahrer nur wenig Ortskenntnis hatte. Nach geschlagenen vierzig Minuten kamen wir nun endlich an. Die Fahrt hätte auch keine Minute länger sein dürfen, sonst hätte einer von uns nasse Hosen gehabt. Dass dieser mit seinem Problem nicht allein war, zeigte sich, als sich gleich mehrere von uns am Rheinufer aufreihten, was einem Liebespaar in der Nähe wohl weniger gefiel. In der Altstadt angekommen teilten wir uns auf, um Essen zu gehen und natürlich weitere Alt zu uns zu nehmen . Als wir uns zu späterer Stunde eher zufällig wiedergefunden hatten gingen wir alle zusammen in eine Kneipe um unseren Alkoholdurst weiter zu stillen. Da es jedoch einigen zu Laut dort war, schlenderten manche weiter, die andere Gruppe um unseren Rädelsführer Köckel blieb jedoch bis zum verabredeten Zeitpunkt dort und verließen dieses Lokal bis auf wenige Ausnahmen (De Björn der Heules) rotzvoll. Von der anderen Gruppe konnte ich nur erfahren, dass sich de Stucki noch schnell mit Schnaps beklatscht hatte; aber später mehr zum Stucki. Unglaublicher Weise fanden ausnahmslos alle den Bus, bzw. lagen schon schlafend im Bus. Mit ein wenig Verspätung ging es dann Richtung Heimat. Leider schlief ich sofort ein und kann deshalb erst ab der Pinkelpause weitererzählen . Als ich also nach dem Pinkeln wieder im Bus war und der langsam anrollte, sah ich wie der junge, gute Busfahrer laut schreiend in den Bus sprang und den Schlüssel abzog. Es war also wieder einmal ein Schwarzfahrer am Werk. Aber nicht wie vermutet et Schlappuhr war der Übeltäter, sondern de Stucki. Jetzt tobte der Busfahrer etwas länger und heftiger, konnte sich aber auch diesmal wieder beruhigen. Vielleicht hat de Schlenker sich bei dieser Aktion so erschreckt, dat er in de Bots jepisst hat. Es wurde mir jedenfalls später von einer verdächtigen Pfütze berichtet. Endlich in Langenfeld angekommen, musste bereits unmittelbar hinter dem Ortsschild angehalten werden. Wahrscheinlich war irgendwo zwischen Autobahnparkplatz und Langenfelder Ortsschild der Schnaps im Stucki verdaut worden, es ging ihm auf jeden fall sichtlich schlechter und es dauerte auch nur Sekundenbruchteile bis er kotzte wie ein Reiher. Von diesem herrlichen Naturschauspiel abgelenkt, fiel nur wenigen auf, dass wohl auch der Pokal für den Ersten Platz den Weg nach Langenfeld gefunden hatte. Wie dies unbemerkt passieren konnte ist mir schleierhaft, allerdings muß ich zu meiner Entschuldigung sagen, daß auch ich nicht ganz nüchtern war. Der Rest der Mannschaft stieg an der Kirche bzw. beim Oel aus. Dort angekommen wollte man noch einkehren um einen Scheidebecher zu sich zu nehmen. Daß dies nicht nötig war, bewies man als man dort die unverschlossene Tür nicht öffnen konnte. Ergebnisse: Dynamo Oel - SG Grafenberg 69 1 : 0 Dynamo Oel - SG Friedrichstadt 74 1 : 2 Dynamo Oel - SG Kreuz-Eck 69 2 : 1 Dynamo Oel - TURU Hobby 4 : 0 Dynamo Oel - Post SV 4 : 0 Endergebnis 2. Platz von 6 Mannschaften Spieler (12): Alek Groß, Andreas Klapperich, Mandy Mannebach, Ingo Müller, Markus Müller, Peter Müller, Marcel Racke, Peter Racke, Peter Schlig, Dieter Schomisch, Heike Schomisch, Björn Wagner Tore (12): Peter Racke (7), Andreas Klapperich, Ingo Müller, Marcel Racke, Peter Schlig, Björn Wagner Zurück zur Übersicht von 2004 |